Veranstaltungsreihe: Theorie der Kirche

TheorieDerKirche<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-hombrechtikon.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>87</div><div class='bid' style='display:none;'>1431</div><div class='usr' style='display:none;'>30</div>

Theologische Vorträge im Herbst 2019 im Jugendkeller des Kirchegemeindehaus Blatten.
David Jäger,












Theologische Vorträge im Herbst 2019 im Jugendkeller des Kirchegemeindehaus Blatten.

Unter dem bedeutungsheischenden Titel "Theorie der Kirche" veranstaltet die reformierte Kirche Hombrechtikon wissenschaftlich-theologische Vorträge, die quasi aus dem „Labor“ der Theologischen Wissenschaft kommen.

Promovierende oder kürzlich Promovierte stellen ihre wissenschaftliche Arbeit vor.
Es gibt Gelegenheit zur Diskussion.

Jeweils um 20 Uhr im Jugendkeller im Kirchgemeindehaus

4.9.19 Beat Büchi, Basel
18.9.19 Andreas Oefner, Bern
25.9.19 Gergely Csukas, Zürich
9.10.19 Helge Bezold, Basel

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Am 4. September referiert Beat Büchi zum Thema: "Die rechte Ordnung der Kirche verkündet das Evangelium – Gedanken zu Kriterien einer reformierten Kirchenordnung"

"Reformiert" zu sein, heisst, die Kirche "nach Gottes Wort reformieren" zu wollen. In den gegenwärtigen verschiedenen Kirchenreformen reformierter Kirche in der Schweiz ist dies eine Herausforderung. An diesem Abend wollen wir den verschiedenen Argumentationslinien nachgehen.

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Am 18. September referiert Andreas Oefner zum Thema: "Ist Religion modern? Pfarrer, Kirche und die Schweiz 1848."

Zwischen 1830 und der Bundesstaatsgründung 1848 kommt es in der Schweiz zu zahlreichen Konflikten, die sich um die politischen und religiösen Ordnungen drehen. Die Pfarrer beider Konfessionen beziehen in diesen Auseinandersetzungen vielstimmig Positionen und suchen nicht zuletzt den Ort und die Funktion der Religion im sich verändernden Staat (neu?) zu bestimmen. Es gilt dabei zu fragen, inwiefern die im 19. Jahrhundert entwickelten Verhältnisbestimmungen von Kirche und Staat für uns heute aktuell sind.

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Am 25. September referiert Gergely Csukas zum Thema: "Das „vortrefflichste Werk“ Gottes – Die Kirche in der Theologie Heinrich Bullingers"

Das Verdienst die Reformation in Zürich zu vollenden kam dem Nachfolger Ulrich Zwinglis, Heinrich Bullinger zu. Zu Unrecht steht er dabei im Schatten seines Vorgängers. Insbesondere als „Architekt der Reformation“ kam ihm die Konsolidierung der Kirche in den Stürmen der Zeit zu. Es ist daher merkwürdig, dass sein Kirchenverständnis theologisch noch nicht hinreichend untersucht worden ist. In einem Werkstattbericht soll daher seiner Ekklesiologie nachgegangen werden. Dabei werden auch Texte vorgestellt und gelesen.

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Am 9. Oktober referiert Helge Bezold zum Thema: "Gewalt im Alten Testament. Neue Lösungsversuche für eine altes Problem."

Immer wieder wird dem Alten Testament vorgeworfen, es sei grausam und besonders brutal. Und es stimmt ja, dass immer wieder von blutigen Gewalttaten erzählt wird. Noch schwerer verdaulich ist es für moderne Leserinnen und Leser, dass Gott selbst als Gewalttäter beschrieben werden kann. Wir bleiben mit offenen Fragen zurück: Wie sind diese Texte zu verstehen? Was bedeuten sie für uns heute? Seit Jahrzehnten arbeiten Forscherinnen und Forscher an diesen uns so fremden Texten und versuchen, neue Erklärungsmodelle zu bieten. Am 9.10. werden wir gemeinsam einige alttestamentliche Texte lesen und einen Blick auf neue Trends der alttestamentlichen Gewaltforschung werfen.
Bereitgestellt: 27.07.2019     Besuche: 140 Monat
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