«Christ ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!»

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Mit diesem alten Ostergruss wünsche ich Ihnen im Namen der Kirchenpflege und der Mitarbeitenden unserer Kirchgemeinde ein gesegnetes Osterfest.
Andreas Dürr,
Vor allem wünsche ich Ihnen, dass Sie die Botschaft, die mit diesem alten Gruss bezeugt wird, auch in ihrem persönlichen Leben erfahren.


Denn gerade das brauchen wir. Wir brauchen die Überzeugung, dass das Leben mehr ist als die wenigen Jahre, die uns geschenkt werden; dass mit dem Tod nicht alles aus ist und unser Leben nicht nur ein Zufall ist. Leider können wir in unserer aufgeklärten Zeit diese über den Tod hinaus gültige Hoffnung nicht in Worte fassen.
Deswegen sagen wir nichts mehr, Ostern wird auf den Osterhasen reduziert und dieser ist schnell gegessen.
Weil aber dem so ist, ist es umso wichtiger, dass wir die Worte der ersten Christen nachsprechen, sie «ausleihen». Als Kirchenpflegepräsident komme ich mit den unterschiedlichsten Menschen und ihren Geschichten in Kontakt. Viele Geschichten von älteren Menschen handeln von Krankheit oder "noch mal von der Schippe gesprungen zu sein"

Deswegen bin ich absolut überzeugt davon, dass wir ohne die Auferstehungsbotschaft nicht leben können. Wenn wir nur noch Bedenken und Angst vor der Zukunft haben, dann sind wir schon mitten im Leben tot. Diese Gefahr lauert jeden Tag auf uns.

Gerade dort aber soll die Osterbotschaft aufleuchten. «Christ ist auferstanden!» – Dies ist eine Kampfansage gegen den Tod schlechthin. Überall wo Freude herrscht, Trost gespendet wird, Stärke und Hilfe angeboten werden, ist diese Kampfansage spürbar.

Überall wo Angst überwunden wird, Hoffnung, Versöhnung und Frieden gelebt werden, ist diese Botschaft konkret. Lassen wir den Tod nicht überall ins Leben eindringen und stehen wir auf diese Weise für die christliche Hoffnung ein: "Christ ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden".

Ich wünsche Ihnen frohe, zuversichtliche und lebensbejahende Ostern.

Andreas Dürr, Kirchenpflegepräsident
Autor: Andreas Dürr     Bereitgestellt: 09.04.2019    
aktualisiert mit kirchenweb.ch